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Molekularsiebe werden zur Trocknung von Alkohol eingesetzt. Eine weit verbreitete Anwendung ist die Trocknung von Ethanol. Ethanol ist auch bekannt als Ethyl Alkohol und wird vorwiegend alkoholischen Getränken beigemischt. Ethanol gelangt in zunehmendem Mass als Treibstoffersatz bei Verbrennungsmotore zum Einsatz. Es versteht sich von selbst, dass dieses Produkt einen sehr hohen Reinheitsgrad von >99 % erreichen muss. Die Trocknung von Ethanol erfolgt hauptsächlich in PSA (Druckwechselanlagen). Zeochem AG empfiehlt für die Dehydrierung von Alkohol im Allgemeninen das Produkt ZEOCHEM® Z3-01.

 

Für die Ethanoltrocknung im Speziellen ist das Produkt ZEOCHEM® Z3-03 mit einer Kugelgrösse von 2.5-5mm zu verwenden um den ausserordentlich harten Druckwechselbedingungen in PSA Anlagen stand zu halten.

 

Lkw’s, Busse und Lokomotiven und Bahntriebwagen sind mit druckluftbetriebenen Bremssystemen ausgerüstet. Die aus der Umgebung angesaugte Luft kann eine sehr hohe Feuchtigkeit enthalten. Unter komprimierten Bedingungen kann diese Feuchtigkeit im Winter gefrieren und die Funktion des gesamten Bremssystems ausser Funktion setzen. Zu diesem Zweck muss die Luft getrocknet werden. Zeochem AG empfiehlt hierzu ein speziell abriebfestes Molekularsieb welches den harten Bedingungen im Transportwesen entspricht und eine lange Lebensdauer garantiert. Mit dem 4A Molekularsieb ZEOCHEM® 4A-8BL kann ein Taupunkt von -100°C erreicht werden. Als Alternative, bzw. in Kombination mit Molekularsieb kann unter bestimmten Voraussetzungen unser Produkt ZEObeads (Silca Gele) verwendet werden. Es sind verschiedene Typen erhältlich.

 

Erdgase wie sie in der Natur vorkommen und gefördert werden, bestehen aus einem Gemisch von Kohlenwasserstoffgasen, Dämpfen aus Methan, Ethan, Propan, Butan, Pentan und Hexan. Erdgas wird üblicherweise als nass oder trocken bezeichnet, je nach Zusammensetzung und Partialdruck der einzelnen Komponenten im Gasgemisch. Erdgas wird getrocknet um dieses danach für den Transport mitteld Kompression zu Verflüssigen. Dieser Prozess wird nicht nur bei Erdgas angewandt, sondern auch für die Produktion von CNG (Compresses Natural Gas) und bei der Herstellung von LPG (Liquified Petroleum Gas) -auch Autogas genannt.

Autogas (im internationalen Straßenverkehr als GPL verzeichnet, aus dem Französischen gaz de pétrole liquéfié) bezeichnet zum Gebrauch in Fahrzeug-Verbrennungsmotoren vorgesehenes Flüssiggas (LPG, Liquified Petroleum Gas). Es ist nicht zu verwechseln mit komprimiertem Erdgas (CNG, Compressed Natural Gas) oder Flüssigerdgas (LNG, Liquefied Natural Gas) als Kraftstoff.

 

Molekularsiebe spielen hier eine wichtige Rolle zur Trocknung des Gases. Je nach Zusammensetzung des Gases und dessen Gehalt an Verunreinigungen kommt ein unterschiedliches Molekularsieb zur Anwendung.

 

 

Zeochem AG empfiehlt für die Dehydrierung von Ergasen das 4A Molekularsieb ZEOCHEM® Z4-01, sowie für extreme Bedingungen den Typ ZEOCHEM® Z4-04.

 

Falls das Gasgemisch zudem mit Schwefel beladen ist, gelangt ein 5A Molekularsieb vom Typ ZEOCHEM®Z5-01 zur Anwendung, bzw. es bedarf des öftern einer Kombination mit einem 13X Molekularsieb, z.B. dem Typ ZEOCHEM® Z10-01 , bzw Z10-03

 

Bei der Gewinnung und Herstellung von Polyolefinen können bei der Polymerisation unliebsame Gerüche entstehen. Diese gelangen bei der weiteren Verarbeitung zu Lebensmittelbehältern, Trinkwasserrohren, Spielzeug, etc. teilweise ins Endprodukt und wirken daher je nach Empfindlichkeit als störend. Zeochem AG hat auch auf diesem Gebiet breite Erfahrung in der Anwendung von speziellen Zeolithen welche in erster Line flüchtige, organische Komponenten (VOC) und nicht Feuchtigkeit zu adsorbieren haben. Je nach Molekülgrösse welche adsorbiert werden müssen bietet Zeochem AG eine Palette von Pulver und kugelförmigen Produkten an, wie z.B.

 

ZEOflair® 100

adsorbiert Moleküle bis zu einem kin. Durchmesser von 5.6 Angström und schliesst grössere Moleküle aus.

 

ZEOflair® 200

adsorbiert Moleküle bis zu einem kin. Durchmesser von ca. 7.6 Angström und schliesst grössere Molküle aus.

 

ZEOflair® 300

Für besondere Anwendungen können die beiden vorgenannten Produkte gemischt - als ZEOflair® 300 - angewandt werden. Wir empfehlen Ihnen Versuche in durchzuführen. Diese letztere Variante ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn grundsätzlich keine Kenntnis über solche Moleküle bestehen, welche den üblen Geruch hervorrufen.

 

Industriegase von hoher Reinheit werden auf die unterschiedlichste Art hergestellt. Aufgrund des hohen N2 / O2 Trennfaktors spielen unsere Molekularsiebe bei der Herstellung von Industriegasen eine wichtige Rolle.

 

An dieser Stelle möchten wir lediglich eine typische Anwendungen aufzeigen und wir bitten Sie, sich bei Bedarf an uns zu wenden. Wir geben Ihnen sehr gerne detaillierte Auskunft.

 

Luft-vortrocknung vor dem Kryogenprozess : ZEOCHEM® Z10-02 / 1.6 – 2.6 mm Kugeln. Wichtig zu wissen, dass diese Produkt über eine extrem hohe Adsorptionskapazität für CO2 verfügt. Lassen Sie sich auch über unser Superiorprodukt Z10-02ND überraschen.

 

ZEOX® Z10-05-03 / 1.0-2.0 mm Kugeln. (LiX) für industrielle VPSA/PSA Anlagen

 

Durch den Einsatz eines 5A Molekularsiebes kann aus einem Gemisch von H2 und anderen Verunreinigungen (z.B. Kohlenwasserstoff, CO und N2) Wasserstoff mit einem Reinheitsgrad von 99.9% produziert werden. Das ideale Produkt dafür ist ZEOCHEM® Z5-01 oder Z5-03HP .

 

Mittels kryogener und nicht kryogener Lufttrennung lassen sich hoch reine Produkt herstellen. Wasser und CO2 Moleküle werden bis zu einem Wert von weniger als 1ppm entfernt. Für diese Anwendung kommt ein 13X Molekularsieb vom Typ ZEOCHEM® Z10-02 oder Z10-02ND zur Anwendung während für die Herstellung von Sauerstoff mittels PSA Gewinnung ZEOCHEM® Z10-04/1.6-2.6 oder 1-2 mm zum Einsatz gelangen.

ZEOX® Z10-05-03 / 1.0-2.0 mm Kugeln nimmt in VPSA/PSA Anlagen für die Sauerstoffherstellung eine bedeutende Stellung ein.

 

Die einfachste Art und Weise Luft zu trocknen geschieht mit einem 4A Molekuarsieb. Ausgehend vom Typ ZEOCHEM® Z4-01 - welches in verschiedenen Kugeldurchmessern lieferbar ist- kann ein weiter Bereich der Standardtrocknung abgedeckt werden. Nicht nur dass der Einsatz eines 4A Molekularsiebes eine der günstigsten Lösungen überhaupt darstellt, es wird auch ein tiefer Taupunkt von –100°C erreicht. Teilweise wird dieses Molekularsieb in kleine Portionenbeutel verpackt und erfolgreich zur rein statischen Adsorption eingesetzt. (in Verpackungen für Kameras, Ledertaschen, Schuhen, als Trocknungsmittel in Verschlusskappen von Medikamentenröhrchen, wie z.B. Vitamintabletten, etc.)

 

Zur Herstellung von Medizinalsauerstoff von hoher Konzentration, und speziell zur Verwendung in mobilen Sauerstoffkonzentratoren, auch MEDOX Geräte genannt, können verschiedene Molekularsiebtypen eingesetzt weren. Besonders staubfreie Produkte mit einem ausserordentlich guten O2/N2 Verhältnis sind entscheidend für die Herstellung von Sauerstoff mit einer Konzentration von über 94% über längere Zeit und hohen Durchflussmengen in der Regel von 3l/min bis bis zu 8 l/min oder mehr.

 

ZEOX® OII / 0.4-0.8 mm Kugeln für eine O2 Konzentration von 90% bei einem Volumenstrom von 3- 5l/min, verbunden mit einer hervorragenden Kinetik.

 

ZEOX® Z12-07 / 0.4-0.8 mm Kugeln für eine O2 Konzentration von bis zu 94%.

Die beiden o.e. Typen werden ausschliesslich in Kleingeräten zur Herstellung von hochkonzentriertem Sauerstoff für Therapiezwecke eingesetzt.

 

 

PURMOL® Typen sind pulverförmige, synthetische Zeolithe, bestehend aus kristallinen Alkalimetall-Aluminium-Silikaten. Die Struktur zeichnet sich durch ein System grosser innerer Hohlräume aus, die durch Poren definierter Grösse verbunden sind. Diese Eigenschaft erlaubt die gezielte Adsorption von Molekülen auf der Basis von Molekülgrösse und Polarität.

 

PURMOL® Pasten sind homogene Dispergierungen von Zeolith-Pulver (50%) in Rizinusöl. Sie sind topfzeitstabil, gut fliess- und pumpfähig. Die Dispergierung in hydrophobem Rizinusöl erleichtert die Handhabung des wasseranziehenden Zeoliths, spart dem Anwender Energie und Dispergierzeit. PURMOL® Pasten werden zur adsorptiven Entfernung von Feuchtigkeit aus lösemittelfreien 2K-PU-Systemen genutzt, bei denen eine schnelle und wirksame Dispergierung verlangt wird. (Verlangen sie das separate Datenblatt.)

 

Flüchtige Lösungsmittel (VOC = Volatile Organic Compounds) können erfolgreich mittels hydrophoben zeoliten aus einem Abluftstrom entfernt werden. Man denke an die Umwelt und eine VOC Anlage in jedem industriellen Lackier- und Spritzwerk ist ein MUSS. Der Vorteil solcher Zeolithe liegt darin, dass diese absolut unbrennbar und temperaturbeständig sind bis ca 700 °C. (Aktivkohle kann zu schweren Brandfällen führen)

 

Je nach Grösse der Moleküle welche aus dem Abluftstrom entfernt und mittels Destillation der Wiederverwendung zugeführt werden sollen, muss der entsprechend HPZ Zeolith eingesetzt werden, z.B.

ZEOcat® Z-400 Kugeln adsorbieren Moluküle bis 5.6 Angström

ZEOcat® Z-700 Kugeln adsorbieren Moluküle bis ca. 7.6 Angström

 

ZEOcat Produkte in Pulverform von Zeochem AG

Die katalytische Abgasreinigung kommt sowohl in industriellen Großanlagen als auch in jedem modernen PKW zum Einsatz. Der Vorteil ist der vergleichsweise geringe Energieaufwand, der für die chemische Reaktion der Abgasreinigung notwendig ist. Nachteilig sind die z. T. höheren Investitions- und Wartungskosten der Katalysatoren im Gegensatz zu anderen Verfahren, sowie die Empfindlichkeit der Katalysatoren gegenüber Verunreinigungen durch sogenannte Katalysatorgifte.

 

Als Beispiel für die katalytische Abgasreinigung sei an dieser Stelle der Dreiwegekatalysator in PKWs mit Otto-Motor erwähnt. Er besteht aus einem keramischen Grundkörper der mit Edelmetallen wie zum Beispiel Platin, Rhodium u. a. beschichtet ist. An der Oberfläche laufen die chemischen Reaktionen der Abgasreinigung stark beschleunigt und bei geringer Energiezufuhr ab. Das im Abgas enthaltene Kohlenmonoxid (CO) wird zu Kohlendioxid (CO2) oxidiert, die Stickoxide (NOx) werden zu Stickstoff (N2) reduziert. Früher wurde den Kraftstoffen bleiorganische Verbindungen wie Tetraethylblei als Antiklopfmittel zugesetzt. Das Blei setzte sich auf der Oberfläche des Katalysators ab und verunreinigte ihn so stark, dass seine Wirksamkeit stark eingeschränkt wurde oder ganz zum Erliegen kam. Man spricht dann auch von einer „Vergiftung“ des Katalysators. Aus diesem Grund werden in modernen Kraftstoffen keine Bleiverbindungen als Antiklopfmittel mehr eingesetzt.

 

 

 

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